Stopp – und volle Kraft voraus

Am 27. November 2020, nach 46 Tagen und 8.000 Arbeitsschritten ohne Unfälle und ohne jegliche COVID-19-Infektionen, wurde ein Turnaround auf der Raffinerie von Nynas in Harburg abgeschlossen.

Während der Unterbrechung wurden die Prozesseinheiten der Raffinerie abgeschaltet, damit die geplanten Maßnahmen ausgeführt und die Ausrüstungen nach den geltenden Bestimmungen zertifiziert werden konnten.

Der Grund für die Unterbrechung ist, dass eine Raffinerie, wie jede andere Produktionsanlage auch, dem Verschleiß unterliegt und regelmäßig gewartet werden muss. Ebenso verlangen die Behörden regelmäßige umfassende Wartungsunterbrechungen (Turnaround) – in Deutschland alle fünf Jahre –, damit die Anlagen geöffnet und inspiziert werden können.

In Verbindung mit dem Turnaround wurde die Gelegenheit genutzt, um Verbesserungsmaßnahmen durchzuführen, die im Normalbetrieb nicht möglich wären. Dazu zählte die Installation eines neuen Kolonnenkopfes, der ganze 60 Tonnen wiegt, in der oberen Sektion der zentralen Vakuumdestillationskolonne.

Ein weiteres Projekt, das jüngst in Harburg abgeschlossen wurde, ist die Aktualisierung des IT-Systems für das Verladen von Bitumen. Die Beteiligten am Projekt, die in zahlreichen Ländern aus der Ferne arbeiteten, verfolgten einen detaillierten Zeitplan mit laufenden Aktivitäten und täglichen Meetings auf Teams. Die gesamte Aktualisierung und Implementierung erfolgte virtuell. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, was durch gemeinsame Anstrengungen, Zusammenarbeit und Engagement in Verbindung mit effektiven digitalen Tools erreicht werden kann.

Sicherheit

Die Boil-over- Gefahr eindämmen

Es ist äußerst wichtig, dass der Fahrer vor dem Verladen immer darauf achtet, dass der Tank frei von Wasser oder wässrigen Produkten ist.

Nachhaltigkeit

Nynas invests for reliable production and reduced GHG emissions

Nynas is investing SEK 190 million to secure the supply of bitumen for the Nordic infrastructure. At the same time, carbon dioxide emissions can be reduced by 34%.

Interview

Der Weg zu einer neuen Mobilität

Eine internationale Vergleichsstudie hebt die Rolle der Straßenbauindustrie beim Umbau der Straßeninfrastruktur und der Entwicklung von neuen Mobilitätsformen hervor.

Praxisbeispiel

Porsgrunn, Norwegen

Der globale norwegische Industriekonzern Yara International setzt als erster weltweit ein vollständig elektrisch betriebenes Containerschiff im kommerziellen Betrieb ein. Um den Übergang vom Land- zum Seetransport zu fördern, werden die Kaianlagen in Porsgrunn ausgebaut.

Notizen

Alle zentralen Akteure arbeiten zusammen

Katri Eskola, Expertin für Straßeninstandhaltung Finnische Straßenbaubehörde

Debatte: Die COVID-19-Pandemie


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