Warum elektrifizierte Straßen?

Ein wichtiger Faktor beim künftigen Straßenbau ist die Senkung der CO2-Emissionen insbesondere aus dem Schwerlastverkehr. Laut dem Beratungsunternehmen WSP könnten zwei Drittel des Schwerlastverkehrs in Schweden bis 2030 auf elektrifizierten Straßen erfolgen.

Schweden ist in diesem Bereich ein Vorreiter. 2016 wurde auf der E16 nördlich von Stockholm der weltweit erste elektrifizierte Straßenabschnitt für Lkw errichtet. Kurz darauf begannen entsprechende Maßnahmen in Deutschland.

Der Schwerpunkt liegt auf Lkw. Der Grund hierfür ist, dass die in Pkw verwendeten Batterien nicht über ausreichende Kapazitäten für Fahrzeuge verfügen, die schwere Lasten über große Distanzen befördern. Elektrifizierte Straßen versorgen die Lastwagen mit ausreichend Kraft, die durch Standardbatterien ergänzt werden kann, wenn das Fahrzeug die Straße verlässt, um seine Ladung abzuliefern. Was Schweden betrifft, so geht die schwedische Straßenbaubehörde davon aus, dass eine Elektrifizierung von 2.000 bis 3.000 Kilometer des landesweiten Straßennetzes rentabel wäre.

Ein solcher Umbau verlangt beträchtliche Investitionen in neue, leistungsfähige Stromnetze, die Strom für die größten Autobahnen liefern können. Eine weitere Herausforderung ist die Erweiterung auf ganz Europa, was wiederum eine internationale Norm erforderlich macht, die festlegt, wie elektrisch betriebene Fahrzeuge während der Fahrt aufgeladen werden können. Nur dann wird es möglich sein, Güter mit Schwerlast-Lkw von Malaga im Südspanien bis zum Nordkap in Norwegen ohne Bedarf an Tanken zu transportieren.

Praxisbeispiel

Sokndal, Norwegen

In einer idyllischen Gegend in Südwestnorwegen, zwei Autostunden entfernt von der Ölmetropole Stavanger, ist im Sommer das Motorcenter Norway eröffnet worden.

Notizen

30 Jahre in Tallinn

Seine Aktivitätet in Estland nahm Nynas unmittelbar vor der Unabhängigkeit des Landes von der Sowjetunion 1991 auf. Der Umsatz war zunächst gering, doch nach dem Jahrtausendwechsel stiegen die Mengen dramatisch an.

Interview

Den Weg bahnen für Asphalt 4.0

Die Digitalisierung breitet sich aus in der Asphaltindustrie. Der jüngste Eurasphalt & Eurobitume (E&E) Congress fand in Juni ausschließlich in virtueller Form statt. Er verlief erfolgreich, doch beim kommenden E&E Event soll die persönliche Begegnung mit dem Fachpublikum wieder im Mittelpunkt stehen.

Praxisbeispiel

Frische Landebahn für die Staats- und Regierungschefs

Bei ihrer Zusammenarbeit bei der Erneuerung der Startbahn-, Rollbahnund Vorfeldflächen auf dem Cornwall Newquay Airport hatten Aggregate Industries und Nynas neben einem straffen Zeitplan auch große logistische Herausforderungen zu bewältigen. Dank ihrer guten Kooperation konnte das Projekt pünktlich und sicher landen.

Notizen

Alle zentralen Akteure arbeiten zusammen

Katri Eskola, Expertin für Straßeninstandhaltung Finnische Straßenbaubehörde

Debatte: Die COVID-19-Pandemie


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