Norwegens neue Superbrücke

Die Hålogalandbrücke entsteht 300 km nördlich des Polarkreises und überquert einen Fjord nahe der Stadt Narvik in Nordnorwegen.

Mit einer freien Spannweite von 1.145 m wird sie bei der Eröffnung im Sommer 2018 eine der längsten Hängebrücken Europas sein.

Bei einer Gesamtlänge von 1.533 m und einer Fahrbahnbreite von 18 m benötigt diese Superbrücke eine beträchtliche Menge an Spezialasphalt. Der Fahrbahnbelag wird ab dem Frühjahr 2018 in zwei separaten Baulosen eingebaut. Eines enthält die beiden Viadukte mit einer Gesamtlänge von 400 m und Betonoberfläche, das andere den Fahrbahnbelag für das Hängebrückenfeld aus Stahl.

„Hier sind zwei sehr unterschiedliche Rezepturen und Performance-Methoden erforderlich“, weiß Erik Sundet von dem beratenden Ingenieurbüro Cowi. „Für die Betonoberflächen benötigen wir zwei Schichten PMB A34 (80 mm), während die Stahloberfläche den Einbau einer wasserfesten Schicht (80 mm) erfordert.“

Interview

Planung für die Zukunft

Die Bauindustrie verlangt einen neuen Infrastrukturplan für Dänemark. Viele Großprojekte, von denen Dänemark und Europa gleichermaßen profitieren, hängen davon ab. Anders Hundahl erklärt die Zusammenhänge.

Praxisbeispiel

E 18, Norwegen

Nach zwei arbeitsreichen Jahren ist das Bauunternehmen NCC mit der Asphaltierung eines 23 km langen Teilstücks der E 18 zwischen Arendal und Tvedestrand in Südnorwegen fertig.

Praxisbeispiel

Storstrøm-Brücke, Dänemark

Der dänische Staat baut eine neue Storstrøm- Brücke zwischen Seeland und Falster. Die Brücke wird Teil der Eisenbahnanbindung zum geplanten Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Dänemark und Deutschland. Die 3,8 km lange Brücke wird rund 560 Mio. EUR kosten und soll 2022 eröffnet werden.

Forschung

Weniger Spurrinnenbildung

Dank eines neuen Vorhersageinstruments für die Verformung von Asphalt kann Nynasdie Vorteile von polymermodifiziertem Bitumen (PMB) in Asphaltbelägen nachweisen.Weniger bleibende Verformung ist gleich weniger Instandsetzung.

Notizen

Die Qualität hinkt hinterher

Roberto Crotti, World Economic Forum (WEF), über den Ausbau der europäischen Straßennetze.

Interview über Infrastruktur und Wettbewerbsfähigkeit


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