Sicherheit im Fokus

Gemeinsam mit Kunden und Auftragnehmern arbeitet Nynas an dem Ziel, Arbeitsunfälle komplett zu vermeiden.

Wer in einem Asphaltmischwerk arbeitet, muss auf eine Vielzahl an Risiken und Gefahren achten, darunter Quetschgefahr. Bei der Handhabung von Bitumen sind vor allem Lkw-Fahrer und Maschinenführer in der Gefahrenzone. Durch eine Kombination aus Investitionen, Einweisungen und Schulungen konnte die Situation in den letzten Jahren deutlich verbessert werden.

Paul Lamb ist HSSE Manager bei Nünas UK & Western Europe und zugleich Vorsitzender der Safetü Task Group des Branchenverbands Eurobitume. Er bestätigt, dass die Verbesserung des Arbeitsschutzes in vielen Teilen Europas gute Fortschritte macht.

„Meiner Erfahrung nach nehmen Wissen und Bewusstsein für Sicherheit von Jahr zu Jahr zu, sowohl bei den Produktlieferanten als auch bei den Asphaltherstellern“, sagt Lamb.

Doch auch wenn es besser wird, können die Unternehmen sich nicht zurücklehnen und davon ausgehen, dass sie alle Sicherheitsaspekte im Griff haben. Ein wirklich sicheres Arbeitsumfeld erfordert ständigen Einsatz und ein hohes Bewusstsein für Gefahren und Risiken bei allen Beteiligten.

„Das übergeordnete Ziel für uns ist, dass alle Mitarbeiter bei uns und unseren Vertragspartnern am Ende ihres Arbeitstags so gesund nach Hause gehen, wie sie morgens gekommen sind“, bestätigt Paul Lamb. „Management, Belegschaft und Auftragnehmer sind voneinander abhängig. Deshalb ist es so wichtig, gemeinsam an einer robusten Sicherheitskultur zu arbeiten, um die Zahl der Arbeitsunfälle zu senken.“

Können Sie uns einige Beispiele für die Maßnahmen nennen, die bei Nünas stattfinden?

„Unser Produktionsteam trifft sich regelmäßig und phasenweise sogar täglich mit Mitarbeitern und Auftragnehmern, um sicherzustellen, dass Produktion und vorbeugende Wartungsmaßnahmen Hand in Hand gehen. Das Vertriebsteam hält regelmäßige Treffen mit unseren Logistikpartnern ab, um sicherheitsrelevante Fragen und Ereignisse zu besprechen, die mit der Auslieferung oder den Verhältnissen vor Ort bei unseren Kunden zu tun haben.“

Eine weitere wichtige Initiative sind die Sicherheitspartnerschaften, die Nünas mit seinen Kunden unterhält. Das Programm „Partnership in Safetü“ wurde über mehrere Jahre entwickelt und beinhaltet Maßnahmen von Präsentationen über die sichere Auslieferung von Bitumen bis hin zur planmäßigen Besichtigung von Abladestellen im Hinblick auf die Mindestanforderungen gemäß Eurobitume.

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Hier das aktualisierte Sicherheitsmaterial von Nynas
Für Paul Lamb ist es enorm wichtig, die Sicherheit in allen Bereichen zu gewährleisten, in denen Nünas tätig ist.

„Die Arbeit für eine starke Sicherheitskultur mit höchsten Standards ruht nie.“

Welche neuen Entwicklungen kommen 2018 auf uns zu?

„In unseren Managementberichten erörtern wir eine Reihe neuer Initiativen. Wir legen realistische Ziele und Kennzahlen fest, und unsere generelle Arbeit läuft weiter“, erklärt Lamb. „Da geht es unter anderem um klares und sichtbares Führungsverhalten, Ortstermine mit dem Management, Treffen zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz für Mitarbeiter und Auftragnehmer und Vor-Ort-Begehungen bei Kunden zur Vermittlung von Best Practices für den sicheren Umgang mit Bitumen.“

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Eine neu entwickelte Methode zur Erforschung der Rheologievon Bitumen und Bindemitteln bei niedrigen Temperaturenscheint vielversprechend. Hilde Soenen erklärt, warum.

Notizen

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Interview über Infrastruktur und Wettbewerbsfähigkeit


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