Verantwortung für unsere Produkte und deren Auswirkungen

Es ist ein generelles Ziel von Nynas, die Auswirkungen seiner Produkte auf Gesundheit, Sicherheit und Umwelt zu minimieren. Eine Schlüsselrolle hierbei spielt Product HSE.

Product HSE ist eine zentrale Support- und Fachfunktion, die Nynas in allen betrieblichen Bereichen und Märkten unterstützt.

„Das bedeutet, dass wir zahlreiche Zuständigkeitsbereiche abdecken“, erklärt Karin Hennung, Leiterin von Product HSE. „Es umfasst alles von der Überprüfung, dass die Produkte von Nynas den geltenden Chemikalienbestimmungen entsprechen, bis zur Evaluation von möglichen Gefahren und Risiken und der Bereitstellung von internen und externen Beratungsleistungen über die sichere Verwendung unserer Produkte.“

Im Hinblick auf Bitumen liegt der Hauptfokus auf der Verringerung der Risiken beim Handling.

Wir sind Product HSEKarin Hennung Leiterin, M.Sc. Chemietechnik, Technische Hochschule Chalmers

Anna Steneholm
Group Specialist Toxicology, PhD in Medizinwissenschaften, Karolinska Institut

Ida Dyrssen
Product HSE Advisor, B.Sc, Umweltwissenschaft und Physik, Universität Lund

Jenny Eklund

Product HSE Advisor, M.Sc. Technische Biologie, Universität Umeå

„Bitumen selbst ist nicht als schädlich für die Gesundheit oder Umwelt eingestuft“, erklärt Hennung. „Doch weil Bitumen normalerweise bei hohen Temperaturen verwendet wird, ist es natürlich wichtig, dass es auf möglichst sichere Weise gehandhabt wird.“

Zusätzlich zur Verbrennungsgefahr bedeuten die relativ hohen Temperaturen, dass Personen, die bei der Asphaltierung mitarbeiten oder den Asphalt auf andere Weise handhaben, Bitumendämpfen ausgesetzt werden können, die in hohen Konzentrationen Reizungen verursachen können.

„Bitumendämpfe stehen seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung und mit der Zeit haben wir verschiedene Forschungsprojekte darüber durchgeführt. In vielen Fällen waren dies Projekte in Kooperation mit anderen Interessenten über die europäischen Branchenverbände und andere internationale Organisationen.“

Da Temperatur ein zentraler Faktor bei der Reduzierung von Bitumenemissionen ist, besteht die Herausforderung darin, die Verarbeitungstemperaturen so niedrig wie möglich zu halten. Mit anderen Worten, Asphalt mit einer reduzierten Temperatur wie Warmmischasphalt (WMA) ist günstig aus Sicht des Arbeitsschutzes.

Ein weiterer wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Fachleute von Project HSE ist die Suche nach Wegen zu einer nachhaltigen Entwicklung.

„Der Vorteil ist, dass Bitumen ein nachhaltiges Baumaterial mit einer sehr langen Nutzungsdauer und zugleich vollständig wiederverwendbar ist“, so Karin Hennung. „Es istwichtig, diese Parameter bei allen Entwicklungsarbeiten beizubehalten.“

Nynas hat immer eine aktive Rolle in verschiedenen Branchenverbänden gespielt. Bei Bitumen sind dies unter anderem Concawe und Eurobitume. Solche Kooperationen regen den Erfahrungsaustausch und die Kompetenzentwicklung an.

„Zum Beispiel leitet unsere Toxikologin Anna Steneholm eine Arbeitsgruppe bei Concawe, die für die Bewertung der Gesundheitsgefahren bei Benzinprodukten zuständig ist und bei Bedarf zusätzliche Untersuchungen durchführt, um die Konformität mit der europäischen REACH-Verordnung* zu gewährleisten“, erklärt Karin Hennung, die ihrerseits Mitglied des HSE-Komitees von Eurobitume ist, die sie über fünf Jahre geleitet hat.


* Die REACH-Verordnung umfasst unter anderem Regeln für die Registrierung von Substanzen, Verbote oder andere Beschränkungen von Substanzen, Anforderungen an die Genehmigung insbesondere von schädlichen Substanzen und Regeln für die Verbraucherinformationen.

Praxisbeispiel

Sokndal, Norwegen

In einer idyllischen Gegend in Südwestnorwegen, zwei Autostunden entfernt von der Ölmetropole Stavanger, ist im Sommer das Motorcenter Norway eröffnet worden.

Notizen

30 Jahre in Tallinn

Seine Aktivitätet in Estland nahm Nynas unmittelbar vor der Unabhängigkeit des Landes von der Sowjetunion 1991 auf. Der Umsatz war zunächst gering, doch nach dem Jahrtausendwechsel stiegen die Mengen dramatisch an.

Interview

Den Weg bahnen für Asphalt 4.0

Die Digitalisierung breitet sich aus in der Asphaltindustrie. Der jüngste Eurasphalt & Eurobitume (E&E) Congress fand in Juni ausschließlich in virtueller Form statt. Er verlief erfolgreich, doch beim kommenden E&E Event soll die persönliche Begegnung mit dem Fachpublikum wieder im Mittelpunkt stehen.

Praxisbeispiel

Frische Landebahn für die Staats- und Regierungschefs

Bei ihrer Zusammenarbeit bei der Erneuerung der Startbahn-, Rollbahnund Vorfeldflächen auf dem Cornwall Newquay Airport hatten Aggregate Industries und Nynas neben einem straffen Zeitplan auch große logistische Herausforderungen zu bewältigen. Dank ihrer guten Kooperation konnte das Projekt pünktlich und sicher landen.

Notizen

Alle zentralen Akteure arbeiten zusammen

Katri Eskola, Expertin für Straßeninstandhaltung Finnische Straßenbaubehörde

Debatte: Die COVID-19-Pandemie


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